Geburtsvorbereitung


Die Vorbereitung auf das Ereignis Geburt dient dazu, das Vertrauen in die eigenen Ressourcen zu entdecken und zu stärken und den persönlichen Zugang zum Gebären, Eltern-Werden und Eltern-Sein zu finden. 

 

Der Geburtsvorbereitungskurs soll die Möglichkeit bieten, seinen eigenen Kräften und Möglichkeiten näher zu kommen. Mein Ziel ist es, dass jede Frau für sich herausfinden kann, was ihr gut tut und welche Varianten an Entspannung und Positionen für sie geeignet sind und diese während der Geburtsarbeit anwenden kann. Einen großen Wert hat für mich die gemeinsame Arbeit der werdenden Eltern oder der Schwangeren mit ihrer Begleitperson. Miteinander den Weg gehen, ist eine riesige, nicht zu unterschätzende Ressource. In den imaginären "Rucksack" für die Geburtsarbeit kommen noch alternative Varianten an Schmerzmanagement und die Möglichkeiten der Schulmedizin, die in den Kreißsälen angeboten werden. 

 

Inhalt:

  • Das letzte Drittel der Schwangerschaft, körperliche Veränderungen und Hilfen bei Beschwerden
  • Bewegung und Sport in der Schwangerschaft
  • Vor- und Senkwehen, Vorboten der Geburt, Blasensprung, Anmeldung zur Geburt im Krankenhaus und Ablauf bei Terminüberschreitung, Hilfen bei Terminüberschreitung
  • Geburtsverlauf und Wehenarbeit
  • Atemtechnik, Hilfen zur Verarbeitung der Wehen und Schmerzmanagement, Mentaltraining zur Geburt
  • die Geburt, Gebärpositionen, Nachgeburt, Nahtversorgung, Abläufe im Kreißsaal 
  • das Neugeborene, Stillen, Ernährung und Pflege, Wissenswertes über die ersten Tage mit dem Neugeborenen
  • das Wochenbett und Heilungsprozesse
  • und vieles mehr

Hier geht es zu den Terminen.


Ich danke den vielen Paaren für ihr Vertrauen! Seit vielen Jahren biete ich 10 Kurse im Jahr an und bin beinahe immer ausgebucht. 

Die Geburtsarbeit ist eine spannende Sache. So sehr an seine eigenen, gedachten Grenzen zu kommen, gelingt im Alltag kaum, eher noch im Leistungssport. Wie der Weg der Geburt wird, kann niemand voraus sagen. Mehrere miteinander verwobene Komponenten, machen letztendlich "Geburt" aus.

In meinen, mittlerweile 18 Jahren als Hebamme, hatte ich die Möglichkeit in 3 Spitälern (Graz, Neunkirchen und Wr. Neustadt) zu arbeiten. Als angestellte Hebamme und teilweise als geburtsbegleitende Hebamme. Jede Geburt und jedes Jahr als Hebamme hat mich auf seine Weise geformt. Doch im eigentlichen Sinne verstanden, habe ich die Arbeit erst, als ich selber meine beiden Söhne geboren habe. Es ist ein unglaubliches Gefühl, sich selber zu sehen. Seine Grenzen zu sehen, aufzugeben und wieder anzunehmen und darüber zu gehen. 

 

 

"Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges"

Martin Buber